Der Graf von Gabalis
Der Graf von Gabalis

Abbé de Villars

Der Graf von Gabalis

Ein Rosenkreuzer-Roman

Paperback
112 Seiten

13,8 x 14 cm

ISBN 978-3-937392-49-3

12,80 €

inkl. 7 % USt

Derzeit nicht lieferbar

Über dieses Buch

Frankreich im 17. Jahrhundert, in den Salons der besseren Gesellschaft: Ein junger Mann, der dort mit Staatsleuten und Gelehrten verkehrt, hört von der baldigen Ankunft eines großen Kabbalisten aus Deutschland – dem Grafen von Gabalis.

Skeptisch und neugierig zugleich, schickt er ihm einen Brief und bittet den Grafen, die allerhöchste Weisheit empfangen zu dürfen. Nach einem kurzen Briefwechsel bestätigt der Graf von Gabalis dem jungen Mann, dass er bereit sei, die höchsten Weisheiten, das »kabbalistische Licht« zu empfangen, der Weg zur inneren Wiedergeburt, die einen neuen Menschen aus ihm machen wird.

Sie treffen sich viele Male, unternehmen ausgedehnte Spaziergänge durch die prächtigen Schlossgärten und der Graf vermittelt dem jungen, wissbegierigen Mann tiefe Einsichten in die Kabbala und den dahinter verborgenen Kräften und Wesen.
Bei einem dieser Treffen macht der Graf von Gabalis jedoch klar: Die höchste Weisheit kann nur derjenige empfangen, der sich selbst ein striktes Zölibat auferlegt. Dafür sei es ihm aber vergönnt, sich mit den Elementarwesen wie Sylphen und Undinen zu vereinigen und so zur höchsten Weisheit zu gelangen.
»Der Graf von Gabalis« wurde ca. 50 Jahre nach den ersten Rosenkreuzer-Manifesten geschrieben. Es ist der erste Rosenkreuzer-Roman überhaupt und bestimmte das gängige Bild »der Geheimwissenschaften« während des 18. und teilweise 19. Jahrhunderts.

Mit einem Vorwort des führenden Esoterik-Forschers Wouter J. Hanegraaff.

Nicolas-Pierre-Henri de Montfaucon (1635 - 1673) ist berühmt für sein Buch „Der Graf von Gabalis“ (1670), wo er scherzhaft die Geheimnisse der Kabbala und der Rosenkreuzer-Gesellschaften aufdeckt. Das Buch, das das sehr begrenzte Wissen des Autors auf dem Gebiet des Okkultismus zeigt, wurde jedoch zu einem veritablen Erfolg aufgrund seiner zweideutigen und freigeistigen Themen und seiner wunderbaren Anziehungskraft. Er wurde im Jahr 1673 auf dem Weg nach Lyon ermordet.

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